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Vitali Falt-Pedelec | Motortechnik

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Vitali Falt-Pedelec | Akkutechnik

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Vitali Akkupflege

Die Haltbarkeit seines LiIon Akkus kann man durch eine richtige "Akkupflege" durchaus positiv beeinflussen. Das sind die wichtigsten Dinge, die es zu beachten gibt:

  • Häufiges Nachladen
    Je häufiger Sie - zwischendurch -  einen Li Ion Akku aufladen, desto länger ist seine Lebenserwartung. Dies wurde in Langzeittests von Extraenergy festgestellt. Nickel-Cadmium und Nickel-Metallhydrith-Akkus müssen dagegen immer leer gemacht werden, um den Memory (NiCa)- oder Batterie-Trägheitseffekt (NiMh) zu vermeiden.
  • Temperaturen beachten
    Nachladen bei Zimmertemperatur, keine Höchstbelastung z. B. Bergfahrten bei gefrorenem Akku. Der Grund liegt darin, dass beim Laden und Entladen Wärme entsteht. Bei Frost werden die Akkuzellen durch die Heiß-Kalt Situation enorm gestresst. Die Isoliermembranen können dadurch beschädigt werden. Denn Akku im Sommer nicht durch Sonneneinstrahlung aufheizen lassen.
  • Stromanschlüsse pflegen
    Die Ladebuchse und Stromanschlüsse mit Kontaktspray regelmäßig reinigen. Schleißen Sie nach dem Laden die Klappe der Ladebuchse.
  • Akku nicht tiefentladen
    Den Akku alle 2 bis 3 Monate nachladen, um eine Tiefentladung zu vermeiden. Akkuexperten raten dazu, den Akku nur zur Hälfte geladen zu lagern. Das ist jedoch in der Praxis recht umständlich.
  • Voller Akku = maximale Motorleistung
    Ein vollgeladener Vitali Akku gibt eine Spannung von etwa 40Volt ab. Bei 30Volt schaltet der Akku aus. Die maximale Stromabgabe von etwa 14 Ampere bleibt über den gesamten Spannungsverlauf gleich. Daher kommt das Phänomen zustande, dass bei vollem Akku die maximale Leistung 40V x 14Ah =  560Wh beträgt, bei fast leerem Akku 30V x 14Ah = 420Wh. Dies macht sich durch eine höhere Maximalgeschwinigkeit und Bergsteigfähigkeit bei vollem Akku gegenüber einem fast leeren Akku bemerkbar. Wir empfehlen deshalb, den Akku nicht leer zu fahren, sondern schon nachzuladen, wenn er halb voll ist. 

Vitali Akku konstruktive Besonderheiten

Die Qualität steckt im Detail

Das über viele Jahre entwickelte Vitali Akkusystem hat bereits konstruktive Lösungen, welche auf die hohe Qualität und Sicherheit hinweisen: 

  • Intergriertes Rücklicht
    Das im Akku integrierte Rücklicht brennt, sobald das System eingeschaltet wird. Das sparsame LED Licht signalisiert im Straßenverkehr einem nachfolgenden Autofahrer sich vorsichtig zu verhalten.
    Es erinnert auch daran, nach der Fahrt den Antrieb ganz abzustellen. So wird verhindert, dass aus Versehen der Akku tief entladen werden könnte.
  • Abschließbar
    Der Akku wird mit einem "Zünd"-Schlüssel abgeschlossen oder gestartet. Das Schloss hat 3 Stellungen:
    1. Wenn Sie den Schlüssel ganz nach Links drehen ist der Akku entriegelt und Sie können ihn heraus ziehen
    2. In der mittleren Stellung ist der Akku abgeschlossen und AUS geschaltet, den Schlüssel können Sie abziehen.
    3. in der rechten Stellung ist der Akku EIN geschaltet, das Rücklicht brennt, der Schlüssel lässt sich nicht herausziehen (oder verlieren)
  • Intelligente Stromabschaltung
    Neben der Bedienungsfreundlichkeit gibt es noch einen bedeutenden konstruktiven Vorteil: In der AUS Stellung ist die Stromzufuhr zu den Kontakten komplett unterbrochen. Das bedeutet:
    1. es können keine Kriechströme den Akku entleeren
    2. Beim Einschieben des Akkus in die Gepäckträgerhalterung wird Funkenfeuer an den Kontakten vermieden
  • Viele Akkuvarianten
    Akkus sind teuer. Daher bieten wir in unserem Vitali Faltpedelec mehrere Akkuvarianten mit unterschiedlichen Kapazitäten an. Je nach Bedarf können Sie den Akku wählen, den Sie für Ihren Einsatzzweck benötigen.

Vitali Falt-Pedelec | Ladetechnik

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Vitali Falt-Pedelec | Bedienung des Elektroantriebs

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Vitali Falt-Pedelec | Drehsensor-Technik

Die unterschiedlichen Sensor-Techniken

Zu Regulierung des Elektroantriebs gibt es lediglich zwei unterschiedliche Sensortechniken: Den Drehsensor und den Kraftsensor. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, je nachdem, wie man sein Elektrorad fahren möchte.

Die Drehsensor-Technik

Der Drehsensor ist der einfachste Sensor. Eine Magnetscheibe, die an der Tretkurbel angebracht ist, gibt beim Treten Impulse an einen Sensor. Dieser leitet an die Steuerung die Information weiter: es wird getreten, Motor arbeite! Am Anfang der Drehsensorentwicklung hatte die Magnetscheibe 5 Magneten, was eine Verzögerung beim Anfahren und Anhalten mit sich brachte. Mittlerweile besitzen Vitalis eine Magnetscheibe mit 12 Magneten. Dadurch startet der Motor sofort beim Lostreten und stoppt entsprechend schnell beim Anhalten.

Vorteile der Drehsensor-Technik:

  • Einfache, preiswerte Technik
  • sehr zuverlässig
  • Der Motor arbeitet unabhängig von der Tretkraft. Selbst ganz schwache Personen oder bei Knie-/ Hüftproblemen muss das Pedal nur bewegt werden
  • Müheloses Fahren, Berge werden ohne Kraftanstrengung überwunden

Nachteile der Drehsensor-Technik:

  • Die Technik lädt dazu ein, "faul" zu werden, denn man kann sich vom Motor ziehen lassen
  • Daraus kann ein höherer Stromverbrauch resultieren
  • Der Motor schaltet bei simpler Programmierung der Steuerung erst nach einer halben bis ganzen Pedalumdrehung ein oder braucht eine Sekunde, bis er bei Stillstand der Tretkurbel abschaltet
  • Unsicheres Kurvenverhalten

Viele Hersteller einfacher Pedelecs verwenden noch die erste, einfache Generation der Drehsensortechnik, die einige Nachteile wie oben beschrieben, mit sich brachte. Bei den Vitalis wurde die Drehsensortechnik perfektioniert und ermöglicht ein leichtes Fahren, wie es mit keinem Kraftsensor möglich ist.

Der höhere Stromverbrauch gegenüber der Kraftsensortechnik wird bei den Vitalis durch die kleinen Laufräder und das daraus resultierende hohe Drehmoment wieder wett gemacht.

Die Kraftsensor-Technik

Zum besseren Verständnis, warum an den Vitalis kein Kraftsensor verwendet wird, erkläre ich Ihnen noch die Wirkungsweise und die Vor- und Nachteile des Kraftsensors:

Der Kraftsensor (Torxsensor) ermittelt den Druck, den Sie mit Ihrem Fuß auf das Pedal geben und lässt den Motor entsprechend arbeiten. Dieses System wird vorwiegend an Mittel- und Hinterradmotoren verwendet und ermöglicht. Die Kraftmessung erfolgt meistens elektronisch an der Tretachse. Die Technik ist sehr kompliziert: Bei Belastung der Tretachse verändert sich das Magnetfeld der Achse was wiederum als elektronischer Messwert an die Steuerung weitergeleitet wird. Diese muss nun die Veränderung der Tretkraft und das sich laufend beim Treten veränderte Drehmoment in ein gleichmäßiges Signal an den Motor weiterleiten. Sonst würde der Motor je nach Pedalstellung zwischen dem oberen und unteren Totpunkt mehr und weniger arbeiten. Man spricht von der Kadenz, der Harmonisierung wechselnder Tretsignale zu einem gleichmäßigen Unterstützungsverlauf des Motors. Dieser Vorgang ist so kompliziert, dass die Entwicklung dieser Softewaretechnik nur von Unternehmen mit einer Umsatzgröße von über einer Milliarde Euro und entsprechendem Knowhow gestemmt werden kann. Zwischenzeitlich funktionieren bei allen Motoren, die auf dem Markt erhältlich sind, weitgehend diese Steuerungstechnik. Weiter Infos zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Schaltungen für E-Bikes »

Vorteile der Kraftsensor-Technik:

  • Die Geschwindigkeit und Kraft des Motors wird über den Pedaldruck reguliert. Der Motor spricht direkt an, man spricht daher auch von intuitiver Bedienung des E-Antriebs.
  • Die Geschwindigkeit kann exakt reguliert werden, zum Beispiel beim nebeneinander Fahren in der Gruppe.
  • Durch unterschiedliche Unterstützungsstufen kann man mehr oder weniger stromsparend aus eigener Kraft treten.

Nachteile der Kraftsensor-Technik:

  • Auch bei hohem Unterstützungsmodus müssen Sie permanent mit einem gewissen Druck in die Pedale treten, besonders an Steigungen. Diese Anstrengung kann körperlich zu anstrengend sein, insbesondere bei Bein-/ Knieproblemen, Übergewicht und sonstigen Einschränkungen.
  • Beim Schalten muss die Motorkraft reduziert werden. BOSCH verwendet dafür eine sehr aufwendige Steuerung. Trotzdem erfordert es noch ein gewisses Gefühl beim Schalten. Offensichtlich gibt es genug Menschen, die beim Schalten Ihre Beinkraft nicht genug reduzieren. Das erklärt dem zum Teil sehr hohen Kettenverschleiß oder Defekte an der Nabenschaltung.

Resümee
Unsere Kunden/innen schätzen an den Vitalis die mühelose Leichtigkeit beim Fahren. In Verbindung mit dem starken 20" Antriebsrad, der Tempomat- und Drehgriff-Funktion ist die Drehsensor-Technik speziell an den Vitalis die ideale Steuerungstechnik und wird auch künftig beibehalten werden.